Welche Rückstände finden sich in Schurwolle?

Schurwolle aus konventioneller Tierhaltung ist verschiedenen Belastungen ausgesetzt.

Die Schafe werden in der konventionellen Schafhaltung gegen Parasitenbefall  durch Pestizidbäder geführt.  Rückstände dieser Pestizide finden sich gelegentlich als Spuren in der Schurwolle.

Das Pestizid Permethrin hingegen wird im Nachhinein auf die Wolle aufgebracht. So werden Wollteppiche zum Schutz vor Motten oder Käfern hiermit ausgestattet. Qualitätssiegel bieten keinerlei Schutz, da sie ausdrücklich den chemischen Mottenschutz erlauben.

Diese Ausrüstung von Wolle ist allerdings nicht üblich bei Bekleidung. Für die Lagerung und den Transport der Rohwolle werden hier allerdings Pestizide eingesetzt um Verluste zu minimieren. Auch beim Waschen kann die Wolle mit chemischen Rückständen belastet werden.

Umstrittene halogenorganische Verbindungen sind oft in Schurwolle enthalten. Vermutet wird, dass diese mit der “maschinenwaschbar”- oder “Superwash”-Ausrüstung in die Schurwolle gelangen.

Bei Schurwolle aus kontrolliert biologischer Tierhaltung (kbT) wurden (z.B. vom Internationale Verband der Naturtextilwirtschaft – IVN) strengere Grenzwerte festgelegt. Um die Wolle zertifizieren zu lassen, müssen diese Werte bei regelmäßigen Kontrollen unterschritten werden.

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Phosphor und Antimon in Babymatratzen?

Viele Eltern sind unsicher bei der Wahl der richtigen Babymatratze.

Fest oder weich? Dick oder dünn? Günstig oder etwas teurer? Kunststoffe aus der Raumfahrt oder lieber Materialien aus der Natur?

Es gibt hierauf viele Antworten und jeder Käufer muss danach entscheiden, was ihm persönlich wichtig ist.

Einig sind sich aber alle:
Schadstoffe haben in der Babymatratze nichts zu suchen!

Seit der ÖkoTest-Verlag Artikel (Heft 6-2009, Heft 4-2012, ÖKO-TEST Jahrbuch für 2006 : Matratzen, Kinder) über gefährliche Schadstoffe in Kindermatratzen veröffentlichte, erhalten wir regelmäßig Anfragen hierzu.

Antimon ….wird bei der Herstellung von Polyesterfasern eingesetzt.
Dieses fanden die Tester in den Bezügen einiger Kindermatratzen.

In allen Matratzen, die Sie bei NaturSendung bestellen können wird unbehandelte Bio-Baumwolle für die Bezüge verwendet. Auch versteppt oder gepolstert wird ausschließlich mit natürlichen Fasern. Kein Polyester! Weder in Baby- oder Kindermatratzen noch in Matratzen für Erwachsene.

Phosphor ….fanden sich als phosphororganische Verbindungen in Schaumstoffkernen, vermutlich als Flammschutz.
Wir bieten erst gar keine Matratzen mit Schaumstoff-Kernen auf Erdölbasis an.

Arsen …. wird unter bestimmten Bedingungen von Schimmelpilzen freigesetzt.
Sporen von Schimmelpilzen umgeben uns überall. Wir können ihnen nicht ausweichen. Die Ansiedlung und Vermehrung in Ihrer Matratze können Sie aber einfach verhindern.

-Sorgen Sie für eine ausreichende Belüftung der Babymatratze. Die Matratze sollte auf einem Lattenrost mit min. 20 cm freien Abstand zum Boden liegen.

-Nehmen Sie morgens die Bettdecke (Schlafsack, Kissen, Kuscheltiere) von der Matratze bis diese ausgelüftet und vom Nachtschweiß wieder getrocknet ist. (übrigens auch wichtig bei Matratzen für Erwachsene!)

Gehen Sie so vor, dann reduzieren Sie die Bildung von gefährlichen (Schimmel-) Pilzen enorm.

Entscheiden Sie sich für eine Babymatratze aus Naturmaterialien, die auf Schadstoffe getestet und mit “sehr gut” bewertet wurde. Deren Hersteller achten offensichtlich auf saubere Materialien und gute Verarbeitung.

von ÖKO-TEST mit “sehr gut” bewertet wurde u.a. ……

- Kindermatratze KATI PLUS von PROLANA (Heft 04-2012)

In früheren Tests hatten folgende Babymatratzen ein “sehr gut” erhalten. Diese wurden aber im aktuellsten Test nicht getestet:

- Babymatratze RONJA PLUS von PROLANA  (ÖkoTest Heft 06-2009)

- Babymatratze VARIO von BAUMBERGER  (ÖKO-TEST Jahrbuch für 2006)

- Babymatratze LARA PLUS von PROLANA  (ÖKO-TEST Jahrbuch für 2006) (zusätzlich auch “Stiftung Warentest” Heft 03-2014)

Die beiden letzteren sind bereits für Säuglinge geeignet, da Sie eine festere Babyseite haben.

Nach 1,5 bis 2 Jahren kann man diese Babymatratze wenden und die weichere Seite nutzen bis der kleine Schläfer zu groß fürs Gitterbettchen wird.

Durch diese lange Nutzungsdauer relativiert sich der höhere Preis (im Vergleich zu billigen und eventuell belasteten Schaumstoffmatratzen).

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Sie haben noch Fragen?

Auf Ihre Fragen, Meinungen und Erfahrungen freuen wir uns….

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Bio Hängematten aus fairer Fertigung

Für unsere Hängematten und Hängesessel wird ausschließlich feine bio hängesesselBaumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA) verwendet. Die Fertigung erfolgt in zertifiziertem Kleinbetrieb in Indien.

Vorteile?

-schadstofffreie Stoffe und Garne für gesundes Abhängen

-saubere Böden beim Bauern

-giftfreie Umgebung bei Anbau, Ernte und Verarbeitung der Baumwolle

-zertifiziert und kontrolliert wird nach Global Organic Textile Standard (GOTS)

Fertigung zu fairen Bedingungen?

-gefertigt wird traditionell in kleinem Betrieb in Südindien

-feste Ausbildungs- und Arbeitsplätze mit medizinischer und sozialer Versorgung

-Kinder der ArbeiterInnen erhalten Zugang zu Schulbildung

-zertifiziert und kontrolliert durch World Fair Trade Organisation (WFTO)

Muster, Farben und Größen?

Schauen Sie selbst auf unseren Shop-Seiten

 

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gut und gesund schlafen in natürlichen Bettwaren

Willkommen im Blog von NATURSENDUNG

In unserer täglichen Arbeit, dem Vertrieb von ökologischen Bettwaren aus deutscher Fertigung, treten immer wieder viele Fragen auf.

Sind Schadstoffe enthalten? Wo und wie wachsen die Rohstoffe? Wie und unter welchen Bedingungen werden die einzelnen Artikel gefertigt?

An dieser Stelle möchten wir unsere Antworten auf diese Fragen mitteilen und gerne mit Ihnen diskutieren.

Unsere Hersteller werden wir Ihnen näher vorstellen.

Testergebnisse von unabhängigen Instituten möchten wir für Sie einfach zugänglich machen.

Kurz: Alles was für eine Artikelbeschreibung in unserem online-shop zu umfangreich ist werden Sie in unserem Blog nachlesen und kommentieren können.

auf Ihre Anregungen und Meinungen freuen wir uns

Auch über weitergehende Informationen freuen wir uns.

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wichtige Unterschiede zwischen konventioneller und Bio-Baumwolle

konventionelle Baumwolle ist weit verbreitet und oft schwer belastet

25 Millionen Tonnen Baumwolle werden in 80 Ländern jährlich geerntet. Pro Saison wird Baumwolle durchschnittlich 20-25-mal mit Pestiziden aller Art besprüht.

Flugzeuge

Foto: SXC.hu

Für jedes Baumwoll-T-Shirt landen rund 150 g Gift auf dem Acker. Im konventionellen Baumwollanbau werden in Westafrika zusätzlich rund 200 kg und in den USA bis zu 600 kg Mineraldünger pro Hektar verwendet. Für die maschinelle Ernte werden die Pflanzen mit Herbiziden chemisch entlaubt. Gegen Schimmel und Schädlinge bei Transport und Lagerung wird sie mit Konservierungsstoffen, wie etwa Formaldehyd, behandelt.

Auswirkungen auf Mensch und Umwelt

Der massive Einsatz von Chemie verursacht riesige Probleme. Nicht nur Schädlinge werden vernichtet, sondern auch nützliche Tiere und Mikroorganismen. Nach Schätzungen der World Health Organisation (WHO) sterben zudem weltweit jedes Jahr allein im Baumwollanbau rund 10.000 Menschen bei Unfällen mit Spritzmitteln. Insgesamt werden für den Anbau rund 300 Billionen Liter Wasser verbraucht, viermal mehr als der Wasser-Grundbedarf aller Menschen! Der Acker wird ausgelaugt und für Erosion anfälliger. Laut einer Studie der GRCS (Global Research and Consultancy Services) arbeiten allein in Indien rund 450.000 Kinder bei der Erzeugung des notwendigen Saatguts bei Aussaat und Ernte.

100 % Baumwolle

… heißt noch lange nicht, daß nur Baumwolle im Textil steckt. Bis zu 25% des Stoffgewichtes in konventionellen Baumwolltextilien sind Farbstoffe, Polyacryl, Harnstoff-Formaldehydharz, Weichmacher und optische Aufheller, die als so genannte Ausrüstungsstoffe nicht angegeben werden müssen.

Waschen hilft?

Ja, aber nur zum Teil. Zwei bis 10 % der Hilfsmittel und Farbstoffe verbleiben auch nach mehrmaligem Waschen in den Textilien. Chlorchemikalien (z.B. Triclosan gegen Mikrobien) können sich, wenn sie durch Schweiß direkt auf die Haut gelangen, im Körper anreichern und die Leber schädigen. Krebserregende Azofarbstoffe werden immer wieder gefunden, obwohl sie längst in Europa verboten sind. Die Liste der Schadstoffe ist lang und wurde in einem Beitrag des Münchener Umweltinstitut e.V. umfangreich dargestellt.

Was tun? Ist Bio-Baumwolle die Lösung?

Der Anbau von Baumwolle ganz ohne Chemie ist möglich. Allerdings ist der Ertrag nicht so hoch und die Ernte muss aufwendig per Hand erfolgen. Daher ist die Baumwolle teurer.

Aber die Mehrkosten lohnen sich!

Die fertige Baumwolle ist nicht nur extra fein und weich. Sie ist frei von Schadstoffen. Die Äcker bleiben giftfrei und die Bauern leben gesünder.

Wichtig ist, das die Bio-Baumwolle nicht im weiteren Verarbeitungsprozess mit chemischer Ausrüstung “veredelt” wird. Kaufen Sie am Besten unbehandelte Bio-Baumwolle. Wenn gebleicht, dann ohne Chlor mit aktivem Sauerstoff. Wenn die Artikel bunt sein müssen, sollte die Färbung reaktiv erfolgen.

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